Guten Morgen. Hier ist dein Briefing für die KW12.

Das waren die wichtigsten Entwicklungen:

  1. VW zurück auf Platz 1 in China. 13,9% Marktanteil in Jan/Feb vor Geely (13,8%). BYD fällt nach Subventionskürzung auf Platz 4

  2. BYD prüft Übernahme eines westlichen Herstellers. Im Fokus: Konzerne unter Druck durch parallele Investitionen in Verbrenner und E-Autos

  3. Honda schreibt 15,7 Mrd. $ auf E-Autos ab. Erster Verlust seit 70 Jahren. 3 elektrische Modelle nach Ende der US-Subventionen gestrichen

  4. Marge deutscher Autobauer auf tiefstem Stand seit 2020. EBIT-Marge zusammen bei 4,2%. BMW mit 7,5 Mrd. € Nettogewinn vor VW (6,9 Mrd.) und Mercedes (5,3 Mrd.)

  5. Globale E-Auto-Verkäufe im Februar um 11% gefallen. China -32%, Nordamerika -35%, Europa +21%, Rest der Welt +78%

  6. Zulieferer erstmals profitabler als Hersteller. EBIT-Marge 5,7% vs. OEMs 4,8%. Trotzdem erwarten nur 21% der Zulieferer Besserung in den nächsten 12 Monaten

Das sind die weiteren Themen:

  1. 📝 Mein Take

    • VW ist wieder die Nummer 1 in China

  2. 🏢 Company Updates

    • Volkswagen, Mercedes, BMW, Porsche, Tesla, BYD, Stellantis, Honda

  3. 🌍 Globale Märkte

    • Europa, Deutschland, USA, China, Rest of World

  4. 🔬 Tech & Transformation

    • E-Mobility, Autonomes Fahren, Robotics & Future Tech

  5. 📊 Weitere Meldungen

    • Zulieferer

🔮 Mein Take

⎯⎯

VW ist wieder die Nummer 1 in China.

Gerade kommen die Jahreszahlen der Autobauer rein. Und irgendwie sieht alles nach Weltuntergang aus.

Und dann kommt diese Meldung aus China: VW ist wieder Marktführer.

Seit Jahren hören wir, dass China für die Deutschen verloren ist.

Wie passt das zusammen? Kurze Antwort: gar nicht.

  • VW ist im Februar selbst um 18,9% gefallen

  • BYD ist um 64,3% gecrasht

  • Der gesamte Markt um 15%

VW hat also nichts gewonnen. Alle anderen haben nur stärker verloren.

Warum ist der Markt eingebrochen?

China hat zum Jahreswechsel die Kaufsteuerbefreiung für E-Autos gestrichen und die Subventionen gekürzt. Beides trifft günstige Modelle am härtesten.

Aber die Chinesen sitzen das nicht einfach aus.

BYD, Chery und Great Wall haben im Februar erstmals mehr Autos exportiert als im Inland verkauft.

In China hat man entschieden, dass der Automarkt nicht länger subventioniert wird. Jetzt geht der Markt in die brutale Phase der Konsolidierung.

Wer überleben will, muss exportieren.

Ja: Wir sollten gute Nachrichten feiern. Vor allem wenn sie so selten sind wie in diesen Tagen.

Aber wir sollten uns nicht täuschen lassen. Das ist kein Turnaround. Das Schlimmste liegt nicht hinter uns. Es geht gerade erst los.

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  • 360° Markt-Intelligence: Tesla bis BYD, E-Mobility bis KI, China bis Europa
  • Jeden Mittwoch: Nie wieder wichtige Entwicklungen übersehen

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