Guten Morgen. Hier ist dein Briefing für die KW11.

Das waren die wichtigsten Entwicklungen:

  1. VW-Konzerngewinn 2025 ist um 44% eingebrochen. Bei Porsche sind es operativ sogar -98%. Bis 2030 werden konzernweit 50.000 Stellen in DE abgebaut

  2. EU beschließt "Made in EU"-Regeln. E-Autos brauchen künftig min. 70% EU-Teile für Subventionen. Bei Batterien wird stufenweise verschärft: Ab Jahr 3 müssen Zellen aus der EU kommen

  3. Iran-Krieg pusht E-Autos. Die Hormus-Blockade legt 20% des globalen Öltransports lahm. Das treibt die Nachfrage nach E-Autos

  4. Mercedes setzt wohl auf Geely-Plattform. Kompakte E-Autos sollen künftig in China entwickelt werden, auf Basis von Geelys Elektronik-Architektur. Mercedes dementiert das

  5. BYD verkauft erstmals mehr im Ausland als im Inland. Im Februar sind 53% der Auslieferungen exportiert worden. Auch Chery und Great Wall liefern inzwischen mehr ins Ausland

  6. China macht KI zum Staatsziel. Der neue 5-Jahres-Plan nennt AGI als offizielles Forschungsziel. 20 Autobauer positionieren sich bereits als KI-Firmen. Li Auto, Geely und Xpeng sagen: Als reine Autobauer haben wir keine Zukunft

Das sind die weiteren Themen:

  1. 📝 Mein Take

    • Die EU schützt VW und Mercedes vor chinesischen Autoteilen. Aber nicht vor chinesischer Software

  2. 🏢 Company Updates

    • Volkswagen, Mercedes, Tesla, BYD, Stellantis

  3. 🌍 Globale Märkte

    • Europa, Deutschland, USA, China, Rest of World

  4. 🔬 Tech & Transformation

    • E-Mobility, Autonomes Fahren, Software & AI, Robotics & Future Tech

  5. 📊 Weitere Meldungen

    • Zulieferer, Supply Chain

🔮 Mein Take

⎯⎯

Die EU schützt VW und Mercedes vor chinesischen Autoteilen. Aber nicht vor chinesischer Software.

Die EU hat gerade den Industrial Accelerator Act vorgestellt.

Klingt auf jeden Fall cool. Aber was ist das?

  • E-Autos brauchen künftig min. 70% EU-Teile für Subventionen

  • Batteriezellen und Kathodenmaterial müssen ab Jahr 3 aus der EU kommen

  • Ziel: Bis 2035 sollen 20% der EU-Wirtschaftsleistung aus Fertigung kommen. Heute: 14%.

Das Ziel: Produktion und Wertschöpfung in Europa halten. Und damit natürlich Arbeitsplätze.

Das Problem: Die Regel schützt nur Hardware. Was fehlt: Software. ADAS. KI.

Also genau das, wohin sich der Wettbewerb gerade verschiebt.

Interessant ist, was parallel in China passiert: Dort hat die Regierung gerade Exportbeschränkungen auf Software eingeführt. Auf Algorithmen, Fahrzeugdaten und KI-Modelle.

Fakt ist: Die Wertschöpfung verschiebt sich von Hardware zu Software. In so ziemlich jeder Industrie. Und bei Autos ganz besonders.

Aber wir schützen die Hardware. China schützt die Software.

Die Frage ist: Wer schützt das Richtige?

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  • 360° Markt-Intelligence: Tesla bis BYD, E-Mobility bis KI, China bis Europa
  • Jeden Mittwoch: Nie wieder wichtige Entwicklungen übersehen

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